Am dritten Tag des Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2019 gab es etwas weniger Action als am Vortag zu bestaunen. Der Start in den Wettkampftag musste wegen unbeständigem Wind bis 12 Uhr immer wieder verschoben werden.

Ricardo Campello – unerwartet bereits ausgeschieden. / Foto: Tino Wichmann

Erst dann konnten die Männer die bereits gestern Nachmittag gestartete erste Runde der Single Elimination fortsetzen. Leider sind schon in der ersten Runde einige deutsche Starter ausgeschieden: Dany Bruch (G-1181) verlor gegen seinen Teamkollegen Julian Salmonn (G-901) und Klaas Voget (G-4) musste eine Last-Second-Niederlage gegen Antoine Martin (F-193) hinnehmen. Auch der Nordsee-erfahrene Leon Jamaer (G-208) konnte keine guten Wellenritte zeigen. Ähnlich erging es am Samstagabend dem 15-jährigen Liam Dunkerbeck (E-11), er konnte dem klar favorisierten Ricardo Campello (V-111), aktuell Führender in der Weltrangliste, wenig entgegensetzen und schied aus.

Julian Salmonn im Abflug / Foto: Tino Wichmann

Am heutigen Wettkampftag, bei dem zunächst ein Sprung und zwei Wellenritte in die Wertung eingingen, musste sich auch Moritz Mauch (G-103) aus der Single Elimination verabschieden. Marcilio Browne (BRA-105) aus Brasilien war zu stark für den Deutschen. Wie alle anderen ausgeschiedenen Fahrer bleibt für Mauch die Chance, sich in der Double Elimination genannten Rückrunde weiter nach vorne zu kämpfen.

Jose Gollito Estredo in der Welle vor Sylt / Foto: Tino Wichmann

Einer der heißesten Favoriten auf den Titel am Brandenburger Strand, Philip Köster (G-44), ist als einziger Deutscher weiterhin im Rennen. Dank seiner konzentrierten Leistung und dem besten Sprung des Tages – einem doppelten Vorwärtssalto – und soliden Wellenritten konnte der viermalige Weltmeister in der Welle sich für das Viertelfinale qualifizieren. Dort trifft der Deutsche allerdings nicht auf Ricardo Campello. Der Weltranglistenführende konnte bei abnehmendem Wind einfach keine gute Welle finden und schied damit bereits in der zweiten Runde aus.

Philip Köster in der Single Elimination als einziger Deutscher noch im Rennen / Foto: Tino Wichmann


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