Die HSG Bad Wildungen Vipers muss sich am gestrigen Mittwochabend im Pokalspiel mit 22:34 Toren gegen den Favoriten aus Bietigheim geschlagen geben. Somit ist der Traum vom zweiten Einzug der Vereinsgeschichte in das Olymp Final Four im Mai für das Bremmer-Team ausgeträumt.

Die gestrige Partie war die letzte noch offene Pokalpartie, die übrigen drei Teilnehmer, TuS Metzingen, HSG Blomberg-Lippe und die Handball-Luchse Buchholz 08 Rosengarten kämpfen nun mit der SG BBM Bietigheim um den deutschen Pokal in der Porsche-Arena in Stuttgart im Mai. Die Vipers hatten dabei den Ausfall von Spielmacherin Maxime Struijs zu kompensieren, die bei der gestrigen Partie aufgrund eines Unfalls nicht einsatzfähig war.

Zunächst sah es nach einem typischen Pokalspiel aus, in dem alles möglich gewesen wäre, denn die Nordhessinnen starteten gut in die Partie und konnten mit dem Team von Markus Gaugisch mithalten (5. Minute 1:2), und sogar in Führung gehen (4:2 nach 8 Minuten).
Und auch im weiteren Verlauf des Spieles blieben die Vipers mit Bietigheim auf Augenhöhe (18. Minute 7:7) nicht zuletzt dank der überragenden Leistung von Torfrau Manuela Brütsch, die der stärkste Rückhalt am gestrigen Mittwoch war. Mit insgesamt 14 gehaltenen Bällen brachte sie die Bietigheimerinnen phasenweise zum Verzweifeln. Es folgte in den nächsten Minuten eine Schwächephase der Südwaldeckerinnen, die die Bietigheimerinnen gnadenlos ausnutzten und somit mit einer sechs Tore Führung einen guten Abstand zu den Nordhessinnen gewonnen hatten (10:16 nach 30 Minuten).
Nach dem Seitenwechsel und dem 17:10 in der 33. Minute fing sich das Bremmer-Team jedoch noch einmal und kämpfte sich zurück in die Partie (17:21 nach 43 Minuten). Bis auf vier Tore zum 24:20 kamen die Vipers ran, ehe die SG den Sack zumachte und nach dem 27:20 in der 53. Minute der Sieger und somit der letzte Teilnehmer des Final Four feststand.

22:34 lautete am Ende die Gesamtbilanz, die laut Vipers-Trainerin Bremmer zu hoch ausfiel: „Mental war das Spiel für uns nicht einfach, was mit Sicherheit auch mit den Vorbereitungen für das abgesagte Spiel gegen Rosengarten zutun hatte. Nichtsdestotrotz haben wir am Anfang gut in die Partie reingefunden und mithalten können bis wir uns wieder zu viele leichte Fehler erlaubt haben. Im Pokal versucht man natürlich am Ende immer nochmal alles zu geben. Am Ende fiel das Ergebnis dann zu hoch aus, welches nicht den tatsächlichen Spielverlauf widerspiegelt.“

Für die Vipers heißt es nun das Spiel schnell abzuhaken, denn bereits am kommenden Samstag empfängt das Bremmer-Team die HL Rosengarten-Buchholz zum Nachholspiel in der heimischen Ense-Halle.

Quelle: Bad Wildungen Vipers Pressedienst


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