Frankreich hat bei der EHF EURO 2022 der Männer den zweiten Sieg in zwei Spielen errungen und die Ukraine zum Auftakt der zweiten Runde der Gruppe C mit 36:23 besiegt.

Es dauerte nicht lange, bis Frankreich das Spiel für sich entschied, einmal mehr dank seiner Abwehr. Das war schon gegen Kroatien ihre größte Stärke gewesen, und so war es auch in der ersten Halbzeit, als Vincent Gerard und seine Schützlinge vom Anpfiff weg die Oberhand behielten.

Trainer Guillaume Gille nutzte die Gelegenheit, die Spieler, die im ersten Spiel gegen Kroatien auf dem Platz standen, auszuruhen, und die sieben Spieler, die ihr Debüt bei der EHF EURO gaben, bekamen einige Spielzeit, wobei Dylan Nahi und Thibaud Briet mit fünf bzw. drei Toren den größten Eindruck hinterließen.

GRUPPE C
Frankreich gegen Ukraine 36:23 (17:11)

Frankreich erwies sich in der ersten Halbzeit als weit überlegen, obwohl Nikola Karabatic auf der Tribüne saß. Dank junger Spieler wie Romain Lagarde und Thibaud Briet lagen sie nach 15 Minuten bereits mit sechs Toren in Führung.
Für den Rest des Spiels blieb der Abstand zwischen den beiden Mannschaften mehr oder weniger gleich. Während die Ukraine dank Dmytro Horiha offensiv einige Lösungen fand, waren seine Teamkollegen defensiv weit weniger gefährlich.
Frankreich ging in der 58. Minute mit 15 Toren in Führung und leistete sich den Luxus, das Spiel mit vier Spielern zu beenden, die ihr Debüt bei der EHF EURO gaben: Dylan Nahi, Aymeric Minne, Karl Konan und Thibaud Briet.
Frankreichs Romain Lagarde wurde zum Spieler des Spiels gewählt
Frankreich könnte sein Hauptrundenticket buchen, wenn Serbien Kroatien schlägt. Ein solches Ergebnis würde bedeuten, dass die Ukraine keine Chance mehr hat, in die nächste Phase des Wettbewerbs einzuziehen.

Immer auf die Verteidigung bedacht

Mit nur 22 Gegentreffern gegen Kroatien konnte Frankreich am Donnerstag seinen ersten Sieg feiern. Gegen die Ukraine war es vor allem den Paraden und abgefangenen Bällen zu verdanken, dass Frankreich seinen zweiten Sieg im Turnier feierte.

Bereits zur Halbzeit hatten die fünf von der Abwehr abgefangenen Bälle und die sieben Paraden von Vincent Gerard Frankreich auf die richtige Spur gebracht. Auch nach der Pause ließ Frankreich in der Defensive nicht nach, obwohl Wesley Pardin Gerard zwischen den Pfosten ersetzte.

Quelle:EHF Pressedienst


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