Vor einer mit 8.143 Zuschauern gefüllten Pick-Arena setzte sich Kroatien mit 23:20 gegen den direkten Konkurrenten Serbien durch – und bot den mitgereisten Fans eine tolle Show.

In einem sehr defensiven Spiel machten die Torhüter den Unterschied aus. Vladimir Cupara glänzte mit einigen Glanzparaden, doch Mate Sunjic hielt drei Schüsse in Folge und ermöglichte es Kroatien, sich auf der Anzeigetafel abzusetzen und nicht mehr eingeholt zu werden.

GRUPPE C
Kroatien gegen Serbien 23:20 (11:9)

Obwohl Kroatien zur Pause mit zwei Toren Vorsprung führte, war Serbien fast ständig im Nacken. Die Differenz zur Halbzeit wurde nur durch zwei Fastbreaks von Ivan Martinovic und Luka Cindric hergestellt.
Kroatien gelang Mitte der zweiten Halbzeit der entscheidende Durchbruch, als der 34-jährige Torhüter Mate Sunjic drei Schüsse in Folge abwehrte und seiner Mannschaft damit den größten Vorsprung des Spiels verschaffte.
Kroatien blieb bis zum Schlusspfiff eiskalt: Ivan Cupic und Ivan Martinovic sorgten mit ihren Treffern in den letzten fünf Minuten für den Schlusspunkt der Partie.
Luka Cindric, der bei seiner Rückkehr in die kroatische Nationalmannschaft drei Treffer erzielte, nachdem er Anfang Januar positiv auf Covid-19 getestet wurde, wurde zum Grundfos-Spieler des Spiels gewählt.
Beide Mannschaften können noch auf die Qualifikation für die Hauptrunde hoffen. Kroatien ist weiter, wenn es am Montag gegen die Ukraine gewinnt, während Serbien am Montag ein besseres Ergebnis als Kroatien erzielen muss, um sich das Ticket zu sichern.

Mate Sunjic, die gute kroatische Überraschung

Mate Sunjic ist zwar erst 34 Jahre alt und spielt zum ersten Mal bei einer EHF EURO, doch am Samstag machte er das Beste aus diesem Abend. Der kurz vor der Pause eingewechselte Torhüter, der normalerweise die Farben von Ivry in der zweiten französischen Liga trägt, hielt in der zweiten Halbzeit drei Schüsse in Folge.

Fünf Minuten lang ließ er keinen Gegentreffer zu und ermöglichte es Kroatien, den entscheidenden Durchbruch zu erzielen und zwei sehr wichtige Punkte zu sichern, indem er einfach die richtigen Tore zum richtigen Zeitpunkt verhinderte.

Quelle: EHF Pressedienst


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.