Vor der EHF EURO 2022 hatte sich Deutschlands Trainer Alfred Gislason für einige junge Spieler entschieden, um die Zukunft vorzubereiten. Heute Abend erwies sich dies als fruchtbare Wette, denn seine jungen Spielerinnen brachten ihr Team zum zweiten Sieg im Wettbewerb.

Während Linksverteidiger Sebastian Heymann in der ersten Halbzeit der Schlüssel zum Erfolg war, trugen die Flügelspieler Timo Kastening und Lukas Mertens dazu bei, dass sich die Deutschen nach der Halbzeitpause absetzen konnten. In der Zwischenzeit zeigte Till Klimpke mit 14 Paraden, dass er das Zeug hat, auf internationalem Niveau zu spielen.

GRUPPE D
Deutschland gegen Österreich 34:29 (15:16)

Deutschland zeigte heute Abend in der ersten Halbzeit die gleiche Leistung wie vor zwei Tagen gegen Weißrussland. Zu schwach in der Abwehr, obwohl Till Klimpke acht Schüsse abwehrte, lag Deutschland in der gesamten ersten Halbzeit im Hintertreffen.
Das änderte sich nach der Pause, als Deutschland mit einer beeindruckenden Offensivleistung in Führung ging und seinen Vorsprung ausbaute.
Besonders wichtig waren dabei die beiden Linkshänder Timo Kastening und Christoph Steinert, wobei ersterer seinem Team neun Minuten vor Schluss eine Vier-Tore-Führung bescherte.
Der Österreicher Robert Weber erzielte heute Abend sein 100. EHF EURO-Tor in der ersten Halbzeit. Kasteniing, der neun Tore für Deutschland erzielte, wurde zum Grundfos-Spieler des Spiels gewählt.
Deutschland steht nun mit dem Maximum von vier Punkten an der Spitze der Gruppe, während Österreich noch keinen Punkt geholt hat.

Till Klimpke gewinnt das Duell der Extremen

Mit dem 39-jährigen Österreicher Golub Doknic und dem 23-jährigen Deutschen Till Klimpke standen sich heute Abend zwei sehr unterschiedliche Torhüterstile gegenüber.

Obwohl er in seinem ersten EHF EURO-Spiel vor zwei Tagen Probleme hatte und gegen Weißrussland keinen einzigen Ball halten konnte, zeigte Klimpke heute Abend eine ganz andere Leistung. Der Torhüter der HSG Wetzlar hielt Deutschland mit sieben Paraden in der ersten Halbzeit im Spiel und sicherte den Sieg mit zwei entscheidenden Paraden drei Minuten vor der Schlusssirene.

Quelle: EHF Pressedienst


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