Die EHF EURO 2016-Sieger Kai Häfner und Julius Kühn sowie EHF EURO-Neuling Marcel Schiller führten das verjüngte deutsche Team am Freitag in Bratislava zum Auftaktsieg bei der EHF EURO 2022 der Männer in Gruppe D gegen Weißrussland.

Das Trio erzielte 22 der 33 deutschen Tore in einem größtenteils engen Spiel, das seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit zum 33:29-Sieg drehte. Trotz einer beeindruckenden Leistung ihrer EHF-Champions-League-Stars Mikita Vailupau, Artsem Karalek und Uladzislau Kulesh, die insgesamt 20 Tore erzielten, musste Weißrussland die siebte Niederlage in acht Spielen hinnehmen.

GRUPPE E
Deutschland gegen Weißrussland 33:29 (17:18)

In den ersten 11 Minuten war die deutsche Abwehr nicht auf der Höhe, und Weißrussland konnte sich leicht auf 7:2 absetzen, bevor ein Torwartwechsel auf Andreas Wolff das Spiel drehte und Deutschland beim 11:10 erstmals in Führung ging.

Die erste Halbzeit war geprägt von harten Abwehrreihen, unterstrichen durch insgesamt sieben Strafwürfe und sechs Hinausstellungen.

Weißrussland konnte sich auf das Trio Vailupau (sechs Tore), Karalek (fünf) und Kulesh (drei) verlassen, die zusammen 15 der 18 Tore vor der Pause erzielten, während auf deutscher Seite Häfner (fünf) bereits im Einsatz war.

Gleich nach der Pause erzielte Deutschland mit einem 6:1-Lauf beim 25:21 seine erste Vier-Tore-Führung und hätte diese später noch ausbauen können, scheiterte aber mehrfach am weißrussischen Torhüter Viachaslau Saldatsenka

Schillers siebter Treffer zum 31:26 entschied schließlich die Partie, in der Häfner und Schiller mit je acht Treffern gemeinsam die Torschützenliste anführten – und Häfner zum Grundfos Player of the Match gekürt wurde
Großer Kampf der Kielce-Stars

Es ist immer etwas Besonderes, mit der Nationalmannschaft auf einen Vereinskameraden zu treffen – und am Freitag prägte ein Duell der Stars von Lomza Vive Kielce den Auftakt in Gruppe D. Auf deutscher Seite wurde Torhüter Andreas Wolff in der 11. Minute für Youngster Till Klimpke eingewechselt und unterstützte sein Team dann mit einigen wichtigen Paraden.

Auf weißrussischer Seite waren seine Vereinskameraden nicht zu stoppen: Linienspieler Artsem Karalek erzielte bei jeder Angriffsaktion entweder ein Tor oder erhielt einen Strafstoß, während Uladzislau Kulesh mit seinen Hammer-Fernschüssen traf. Für Kielces Trainer Talant Dujshebaev war es eine Freude, dieses Spiel im Fernsehen zu verfolgen.

Quelle: EHF Pressedienst


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