Russland ist einer der Favoriten bei der EHF EURO 2022, denn die junge, unerfahrene Mannschaft von Velimir Petkovic gewann am Samstagabend gegen Norwegen mit 23:22 und sicherte sich damit den Einzug in die Hauptrundengruppe II in Bratislava.

GRUPPE F
Norwegen gegen Russland 22:23 (12:14)

Russland war seit dem Jahr 2000 nicht mehr mit zwei Siegen in die EHF EURO gestartet und hatte sich damals die Silbermedaille gesichert.
Norwegen leistete sich fünf Ballverluste und eine mäßige Angriffseffizienz von 57 % in der ersten Halbzeit, wobei der Unterschied nur dank Torhüter Kristian Saeveraas, der acht Schüsse parierte, in Grenzen gehalten werden konnte.
Norwegens Star-Innenverteidiger Sander Sagosen erwischte erneut einen rabenschwarzen Tag und erzielte bei einer durchschnittlichen Schusseffizienz von 36 % nur vier Tore aus 11 Schüssen.
eines der beiden Tore, die der russische Linksverteidiger Dmitrii Santalov erzielte, war mit 138,8 km/h das zweitschnellste, das bei der EHF EURO 2022 registriert wurde.

Es war der erste Sieg Russlands gegen Norwegen seit 2006, womit eine drei Spiele andauernde Niederlagenserie gegen die Skandinavier beendet wurde.

Norwegens Angriff scheitert an Russlands hervorragender Abwehr

Auf dem Papier war Norwegen der klare Favorit gegen eine russische Mannschaft, die sich im Umbruch befand. Es war jedoch klar, dass die Russen es ernst meinten, vor allem dank einer großartigen Leistung des Grundfos-Spielers des Spiels, Dmitry Zhitnikov, der das Spiel mit sieben Toren und drei Assists beendete.

Aber vor allem in der Defensivabteilung glänzte Russland, das die Norweger immer wieder in Bedrängnis brachte und ihnen nur 22 Gegentore gestattete – die zweitniedrigste Ausbeute in 56 Wettbewerbsspielen.

Russland ist zwar rechnerisch nicht in die Hauptrunde eingezogen, hat aber mit vier Punkten – zwei mehr als Norwegen und die Slowakei – eine komfortable Ausgangsposition vor dem Spiel gegen den Gastgeber am Montag, bei dem es um alles oder nichts geht. Norwegen hat es selbst in der Hand, denn es muss gegen Litauen gewinnen, um sich einen Platz in der Hauptrunde zu sichern.

Quelle: EHF Pressedienst


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