Obwohl Island seit dem Ende der Vorrunde mehrere wichtige Spieler wie Aron Palmarsson, Björgvin Pall Gustavsson und Bjarki Mar Elisson verloren hat, spielte Island auf Augenhöhe mit Dänemark. Leider reichte das nicht aus, denn die Dänen holten sich bei der EHF EURO 2022 den vierten Sieg in Folge.

Dänemarks Torhüter Kevin Møller war der Schlüssel für sein Team, er kam nach 20 Minuten auf den Platz und zeigte in den verbleibenden 40 Minuten eine 50-prozentige Effizienz. Auch Mathias Gidsel, der nach seinem Comeback im letzten Vorrundenspiel fehlte, war mit neun Toren ein wichtiger Faktor für sein Team.

GRUPPE I
Dänemark gegen Island 28:24 (17:13)

Erst in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit konnte Dänemark den isländischen Widerstand wirklich brechen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Island auf Augenhöhe mit dem Gegner gespielt.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Island die Chance, das Spiel zu drehen und kam durch Ómar Ingi Magnusson wieder auf einen Treffer heran. Doch Møller setzte seine Show fort und verhinderte mit acht Paraden in den letzten 20 Minuten ein Comeback.
Der Däne Mathias Gidsel wurde zum Grundfos-Spieler des Spiels gewählt, nachdem er mit neun Treffern bester Torschütze des Spiels war.
Dänemark ist nun Tabellenführer der Gruppe I, punktgleich mit Frankreich (vier Punkte), während Island zwei Punkte zurückliegt.
In der nächsten Runde spielt Dänemark gegen Kroatien und Island gegen Frankreich.

Kevin Møller, Dänemarks Spielveränderer

Bis zur 20. Minute hatte Dänemark Mühe, die isländischen Angriffe einzudämmen, da Niklas Landin nur zwei Schüsse abwehren konnte. Der dänische Trainer Nikolaj Jacobsen entschied sich dann, ihn durch Kevin Møller zu ersetzen, und das machte sofort einen Unterschied.

Der Torhüter von Flensburg-Handewitt parierte vier der ersten sechs Schüsse, die auf ihn abgefeuert wurden, und plötzlich lag sein Team mit vier Treffern in Führung. In der zweiten Halbzeit hielt er das Tempo hoch und beendete das Spiel mit 13 Paraden und einer unglaublichen Effizienz von 50 Prozent

Quelle: EHF Pressedienst


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