Im wSpiel zwischen Schweden und Polen gab es kaum Zweifel, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Die Skandinavierinnen gewannen klar mit 28:18 und zogen damit zum zweiten Mal in Folge in die Hauptrunde der EHF EURO 2022 ein.

Damit ist Polen als erstes Team aus dem Rennen um einen Platz im Halbfinale ausgeschieden. Die Mannschaft von Patryk Rombel ist mit null Punkten Gruppenletzter, während Schweden mit vier Zählern hinter Tabellenführer Spanien liegt.

GRUPPE II
Polen gegen Schweden 18:28 (6:14)

Mit einer mageren Angriffseffizienz von 43 Prozent und 12 Ballverlusten in der ersten Halbzeit hat Polen seine schlechteste Angriffsleistung in den 54 Spielen bei der EHF EURO gezeigt und nur sechs Tore erzielt.
Polen erzielte in den letzten 18 Minuten und 46 Sekunden der ersten Halbzeit nur ein einziges Tor, was Schweden einen 8:1-Lauf ermöglichte, der zum Grundstein für den Sieg wurde.
Mit dem 26:16-Heimsieg gegen den heutigen Gegner stellte Schweden seinen höchsten Sieg gegen Polen ein, der vor 55 Jahren errungen wurde.
Arkadiusz Moryto, Polens linker Flügel, der in diesem Spiel fünf Treffer erzielte, liegt nun mit 35 Toren auf Platz zwei der Torschützenliste, einen weniger als Kay Smits, der rechte Rückraumspieler der Niederlande. Schwedens linker Flügel Hampus Wanne liegt mit 32 Toren auf Platz drei.
Polen ist die erste Mannschaft, die nicht mehr für das Halbfinale in Frage kommt, da sie noch null Punkte hat. Da Schweden vier und Spanien sechs Punkte hat, ist es für Polen mathematisch unmöglich, bei noch zwei ausstehenden Spielen noch mindestens vier Gegner zu überholen.

Schwedenss Defensivstärke verhilft ihnen zum zweiten Sieg in Folge

Die beiden Nationen, die im Januar 2023 gemeinsam die Weltmeisterschaft ausrichten werden, scheinen sich in unterschiedliche Richtungen zu entwickeln. Während Schweden auf dem Vormarsch ist und einige seiner Fehler korrigiert hat, ist Polen dabei, einige Rekorde zu brechen.

Zunächst kassierten sie am Vortag gegen Norwegen mit 42 Toren die meisten Gegentore in ihrer Geschichte bei der EHF EURO 2022. Jetzt haben sie ihre schlechteste Offensivleistung (18 Tore) aus dem Jahr 2012 gegen Serbien eingestellt.

Es war eine weitere großartige Defensivleistung der Schweden, die in den letzten drei Spielen im Schnitt nur 22,6 Tore pro Spiel kassiert haben und nun wie eine Macht wirken, mit der man rechnen muss.

Dazu trug auch bei, dass Andreas Palicka (39 % Effizienz gegen Russland) und sein Stellvertreter Tobias Thulin (40 % Effizienz gegen Polen, der zum Grundfos-Spieler des Spiels gewählt wurde) zwischen den Pfosten immer besser in Fahrt kommen. Doch die schwierigsten Aufgaben liegen noch vor ihnen, denn die Spiele gegen Deutschland und Norwegen stehen noch bevor.

Quelle: EHF Pressedienst


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.