GRUPPE B

Ein Tor in letzter Sekunde von Kiril Lazarov aus Nord-Mazedonien verhinderte ein dramatisches Unentschieden der Ukraine in Wien

Nach einem atemlosen Ende des vorangegangenen Spiels mit Gastgeber Österreich, nahm sich die erste Halbzeit dieses Spiels mit nur fünf Toren innerhalb der ersten 12 Minuten Zeit zum Kochen.

Doch sechs Tore und nur drei Gegentore in den folgenden 10 Minuten brachten die Mazedonier, die zum fünften Mal in Folge bei der EHF EURO spielen, beim 10:6 unter Kontrolle.

Die Ukraine schlug mit einem Lauf von drei Toren in Folge zurück, um die Führung des Gegners auf nur ein Tor zu reduzieren, und die Mazedonier schlugen kurz vor der Pause mit einem weiteren Dreier-Torschuss zurück, um ihr Vier-Punkte-Polster wieder herzustellen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Führung auf fünf Punkte ausgebaut, als Nord-Mazedonien mit dem legendären Rechtsverteidiger Kiril Lazarov die Schraube drehte, um in die Top-10 der EHF EURO-Torjäger aller Zeiten aufzusteigen, was zu seiner Vor-Turnier-Bilanz von 160 Toren beitrug.

Doch die Ukrainer konnten sich wieder erholen, und mit Toren von Ievgen Zhuk und Vladyslav Ostroushko stand Sergeii Bebeshko beim 22:22.

Die Makedonier erwachten wieder zum Leben, denn durch Tore von Lazarov und dem Spieler des Spiels Filip Taleski lagen sie zwei Tore vorn – nur dass die Ukrainer in der letzten Minute durch Ostroushko wieder unglaublich ausgeglichen waren.

Doch bei einem Unentschieden hatte Lazarov mit seinem 168. Tor in der Geschichte der EHF EURO das letzte Wort und sorgte für wilde Feierstimmung auf der Tribüne.

Quelle:EHFEURO2020

Kategorien: AktuellAllgemeinSport

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