Die Vipers gingen als klarer Underdog in die Partie und danach sah es anfangs auch aus. Mit der neu eingeübten 3:3-Abwehr starteten die Gäste in das Spiel. Die TuSsies ließen sich davon nicht beeindrucken und legten mit 2:0 vor. Daraufhin stabilisierte sich die Defensive der Nordhessinnen um die stark haltende Manuela Brütsch im Vipers-Tor jedoch und Anna-Maria Spielvogel konnte zur 2:3-Führung kontern.

Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Hausherrinnen immer wieder vorlegten. Trotz dem zwischenzeitlichen Ausfall von Maria Ines da Silva Pereira (Platzwunde am Ohr), die später wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte, und der mit Fußverletzung ausfallenden Anna-Maria Spielvogel, stimmte die kämpferische Einstellung der Vipers und so blieb man bis zum Halbzeitstand von 13:10 auf Schlagdistanz.

Trotz der immer dünner werdenden Personaldecke starteten die Vipers mit einem starken 4:0-Lauf in die zweite Spielhälfte und sahen sich in der 35. Spielminute mit 13:14 in Front. Metzingens Trainerin Edina Rott zog daraufhin die grüne Karte und stellte ihre Mannschaft neu ein. Dies zeigte Wirkung. Die Gastgeberinnen drehten den Spielstand postwendend und ließen sich daraufhin die Führung bis zum Schluss nicht mehr nehmen. Bis zur 45. Minute konnten die Südwaldeckerinnen den Rückstand mit vier Toren in Grenzen halten, anschließend bauten die TuSsies die Tordifferenz jedoch bis zum 29:21-Endstand aus.

Quelle: pm: MT Melsungen


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