Die HSG Bad Wildungen Vipers müssen sich am gestrigen Mittwochabend erneut gegen einen Gegner auf Augenhöhe geschlagen geben. Das Team von Tessa Bremmer konnte die erhoffte Leistungssteigerung nicht zeigen und muss sich nach einem kampfbetonten Spiel am Ende mit 24:25 Toren geschlagen geben.

Nach der 2:1 Führung der Vipers in der 4. Minute übernahm der eine lediglich durchschnittliche Leistung zeigende VfL Oldenburg das Steuer und zog von 4:2 (6. Minute) auf eine Vier-Tore-Führung in der 9. Minute davon. Bremmer versuchte ihre Mannschaft mit einer Auszeit aufzuwecken, was aber wenig Wirkung zeigte. Beim 7:11 in der 20. Minute und dem 11:14 zur Halbzeit, war es lediglich die eingewechselte Torfrau Manuela Brütsch, die eine gute Leistung zeigte.
Nach der Halbzeitpause gelang es den Nordhessinnen sich noch einmal auf ein Tor heran zu kämpfen (15:16 in der 34. Minute), ehe die Gastgeberinnen nach dem 17:18 in der 39. Minute aufgrund zu vieler technischer Fehler der Vipers auf 21:17 davonzogen (43. Minute). Bremmer stellte fortan ihre Abwehr um und agierte in der bekannten 4:2 Deckung. Oldenburg fand in dieser Phase nur schwer eine Lösung gegen die nicht aufgebenden Vipers und die Nordhessinnen fanden nach dem 19:21 nochmal Anschluss. Nach einer erneuten Schwächephase seitens der Bremmer Schützlinge (20:24) in der 54. Minute bewiesen sie noch einmal enormen Kampfgeist. Gestärkt durch die gut funktionierende offensive Abwehr verkürzten sie in der 56. Minute auf 23:24. Ein Stürmerfoul und eine Zwei-Minuten-Strafe seitens der Südwaldeckerinnen sorgte dann endgültig für die erneut vermeidbare Niederlage der Vipers. Das gestrige Spiel war nun das dritte Spiel nach Bensheim und Bietigheim, in dem sich die Vipers mit einem Tor geschlagen geben mussten.

„Wir haben uns viel zu viele technische Fehler erlaubt, um ein solches Spiel erfolgreich zu gewinnen. Sicherlich hat man auch in diesem Spiel gemerkt, dass meine Spielerinnen sowohl körperlich als auch mental angeschlagen sind – nach den 6 Spielen in 21 Tagen. Wir werden nochmal alle Reserven rausholen, um gegen Göppingen endlich die nächsten zwei Punkte zu holen“, kommentiert Bremmer das verlorene Spiel.

Quelle: Bad Wildungen Vipers Pressemitteilung


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