Die Stimmen zum ersten Halbfinale des Haushahn Final4 2025, das die HSG Blomberg-Lippe mit 27:25 gegen die HSG Bensheim/Auerbach gewann.
Stuttgart, 1. März 2025
Steffen Birkner, Trainer HSG Blomberg-Lippe:
Ich bin absolut stolz und froh über das, was wir geleistet haben. Das war ein echter Pokalfight, beide Seiten haben sich nichts geschenkt. Wir haben 20 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Auch wenn man sich noch so gut vorbereitet, mussten wir erst einmal Lösungen gegen die aggressive Bensheimer Deckung finden. Wir haben richtig gut verteidigt und hatten eine überragende Zoe Ludwig im Tor. Jetzt freuen wir uns aufs Finale. Vor vier Jahren mussten wir nach einem verlorenen Halbfinale abreisen, jetzt haben wir es geschafft.
Laura Rüffieux, Kapitänin HSG Blomberg-Lippe:
Wer gesehen hat, wie wir uns nach dem Abpfiff gefreut haben, weiß, was uns das bedeutet. Ich bin total stolz auf unser Team. Zoe Ludwig hat schon in den letzten zwei Spielen super gehalten, und war heute überragend. Aber ich will keine hervorheben, wir haben einfach einen solchen Teamgeist. Und jede weiß: wenn eine einen schlechten Tag hat, springt eine andere ein. Das zeichnet unser Team aus. Wir haben jetzt etwas länger Zeit zur Regeneration als der zweite Halbfinalist – und natürlich nehmen wir das Adrenalin mit. Wenn du in einem Finale vor über 3000 Fans stehst, tut dir nichts mehr weh. Da ist Jede fit.
Heike Ahlgrimm, Trainerin HSG Bensheim/Auerbach:
Der Sieg für Blomberg war verdient. Es war ein echter Kampf auf Augenhöhe, ein physisches Spiel, es ging bei beiden Teams um alles. Unser Problem war heute der Angriff. Oft haben wir uns Bälle erobert, diese aber vier Sekunden später wieder verloren. Wir wussten, in einem solchen Spiel musst du bei 100 Prozent sein, aber wir haben zu viele Fehler gemacht. Es ist bitter, jetzt mit leeren Händen dazustehen, aber so ist Sport. Über die Verletzung von Ndidi können wir noch nichts sagen, sie wird ärztlich behandelt.
Nina Engel (HSG Bensheim/Auerbach), zur besten Spielerin der Partie gewählt:
Wir sind alle sehr enttäuscht, das ist super-bitter, denn unser Traum ist geplatzt. Es war ein großer Kampf, aber wir haben in der zweiten Hälfte den Fluss im Angriff verloren und keine guten Lösungen gefunden. Unsere Abwehr stand gut. Im Spiel um Platz drei müssen wir jetzt noch einmal alles reinwerfen – ich hoffe, dass es besser wird.
Quelle: HBF Pressedienst