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Tess Lieder: „Dieses Halbfinale war fast schon wie ein Finale“

Die Stimmen zum zweiten Halbfinale des Haushahn Final4 2025, das HB Ludwigsburg mit 30:29 gegen Borussia Dortmund gewann.

Stuttgart, 1. März 2025

Jakob Vestergaard, Trainer HB Ludwigsburg:
„Das war ein tolles Spiel mit überragender Stimmung. Wir hatten viele Probleme mit Dortmund, egal ob 7-gegen-6 im Angriff oder der 5:1-Deckung. Das haben sie richtig gut gemacht. Ich bin sehr zufrieden, dass wir wieder im Finale stehen. Und ich hoffe, dass die Stimmung morgen wieder genauso überragend ist. Wir sind durch viele Videos aus der European League und dem Duell Bensheim – Blomberg in der Liga sehr gut vorbereitet. Das wird zusammengestellt, und dann haben die Spielerinnen viel Material zum Schauen. Es ist natürlich wenig Zeit bis zum Finale, wenn du dein Halbfinale um 19 Uhr spielst, aber wir alle wollen diesen Final-4-Modus.“

Mareike Thomaier, Spielerin HB Ludwigsburg:
„Das war ein sehr umkämpftes Spiel, der BVB hat mit allem dagegengehalten, was sie haben. Wir hatten Probleme beim 7-gegen-6 des BVB. Wir wollten aber unbedingt ins Finale – egal wie – und es hat geklappt, vielleicht auch etwas glücklich. Wir fangen in der Final-Vorbereitung natürlich nicht bei null ab, obwohl der ganze Fokus der Trainingswoche auf Dortmund lag. Wir werden uns jetzt professionell vorbereiten und hoffen, dass wir wieder einen tollen Kampf abliefern können.“

Henk Groener, Trainer Borussia Dortmund:
„Ludwigsburg hat das ganze Spiel über geführt, also war das zwar ein knapper, aber verdienter Sieg. Wir haben vier Siebenmeter und viele freie Chancen verworfen, das machte den Unterschied. Dafür waren wir sehr mutig und kreativ in der Abwehr gespielt. Wir waren auf sehr viele Sachen von Ludwigsburg vorbereitet, aber bei denen ist es ja egal, wer auf dem Feld steht, die sind alle gut. Ich hoffe, dass wir uns in dieser Saison noch ein paarmal treffen. Beim Ligaspiel in Ludwigsburg waren wir ohne eine Chance, heute haben wir eine tolle Partie abgeliefert. Das war ein tolles Spiel für die Zuschauer und eine Riesenwerbung für den Frauenhandball.“

Tess Lieder, Torfrau Borussia Dortmund:
„Ich bin total stolz auf meine Mannschaft, wir haben bis zum Ende gekämpft und es war alles drin. Daher ist es extra-schade, dass es nicht gereicht hat. Wir hätten sie schlagen können, haben unsere Chancen aber nicht genutzt. Dieses Halbfinale war fast schon wie ein Finale.“

Quelle: HBF Pressedienst

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