Bietigheim. Mit 20:33 (11:18) verloren die Vipers am 3. Spieltag der Frauenhandball-Bundesliga beim Vizemeister und Vize-Pokalsieger der vorigen Saison.

Nur einmal (2014) hat die HSG Bad Wildungen in den vergangenen zehn Spielen gegen die SG BBM Bietigheim gewonnen. Dass es auch im elften Jahr dabei blieb, war am Samstag keine Überraschung.

Achtbar schlugen sich die Gäste bis in die 6. Minute, als es 3:3 stand, und nach der doppelten Spielzeit sah es beim Stand von 4:6 ebenfalls noch ganz gut aus für die Wildungerinnen. Doch dann steigerten sich die Gastgeberinnen, und auch eine Auszeit von Trainerin Tessa Bremmer beim Stand von 5:8 fruchtete nicht so recht. Fortan lag Bietigheim mindestens mit vier Toren in Front, zur Pause betrug das Polster schon sieben Treffer.

In der zweiten Halbzeit wehrte sich Bad Wildungern weiter nach Kräften, schaffte es aber nicht, den Rückstand zu verringern. Im Gegenteil: Während die HSG in den ersten 14 Minuten nach Wiederanpfiff nur drei Tore erzielte, zog Bietigheim davon; angeführt von Antje Lauenroth, die mit acht Treffern die erfolgreichste SGlerin war.

Den Vipers gehörten lediglich die Schlussminuten, in denen sie ihr Torkonto auf 20 erhöhten. Laura Vasilescu (5) war dank vier Siebenmetern die beste Schützin der Bremmer-Sieben. Wie schon in den letzten fünf Partien kassierte sie auch diesmal mehr als 30 Gegentore.

Dennoch müssen die Vipers nicht unzufrieden nach drei Bundesligaspielen in die Länderspielpause gehen.

Quelle: HNA


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