Die MT Melsungen kann nach dem ersten Spiel unter neuem isländischen Trainer positiv in die Zukunft schauen

Die MT Melsungen spielte vor 2.878 Zuschauern von Beginn an eine gute Partie.
Auch ein frühes Gegentor durch einen Siebenmeter schüchterte die hoch motivierte Mannschaft der MT Melsungen, die heute ohne den verletzten Felix Danner und den erkrankten Johann Sjöstrand auskommen musste, nicht ein. Immer wieder kam es in der ersten Halbzeit zu einem offenen Schlagabtausch in einem temporeichen Spiel mit kurzen Torfolgen.

Die MT Melsungen spielte befreit auf und konnte durch gute spielerische Leistung überzeugen, so dass der Trainer eine 1. Auszeit erst beim Spielstand von 14:12 in der 23. Minute nahm. Die erste Halbzeit endete mit einem direkten Freiwurf, den Julius Kühn sicher mit einem spektakulären Tor zum Halbzeitstand von 18:14 verwandelte.

Auch ein schlechter Start in die zweite Hälfte, beginnend durch zwei Gegentore konnte die MT nicht von der Siegerlaune abbringen.
Die 1. Auszeit der zweiten Halbzeit nahm Guðmundur Guðmundsson bereits in der 36. Minute nachdem Bjerringbro Silkeborg zum ersten und einzigsten Mal der Ausgleich zum 20:20 gelang . Jedoch schon in der 37. Minute konnten die nordhessischen Fans aufatmen, nachdem durch zwei weitere Paraden des überragenden Torhüter Simic wieder die Führung zum 22: 20 ausgebaut werden konnte. Auch im letzten Drittel wirkten die dänischen Gäste gegen den treffsicheren Mittelblock der MT Melsungen und eine überragende Leistung von Marino Maric am Kreis teilweise einfallslos und blass.

Die MT Melsungen erspielte sich einen verdienten Sieg , in einem Spiel, bei dem sie nie in Rückstand geriet. Bei konstanter Schiedsrichterleistung der beiden Franzosen, sahen die nordhessischen Handballfans eine Mannschaft, die überzeugte.
Der 35:33 Sieg war am Ende jedoch zu knapp, um direkt in die Ko.-Runde einzuziehen. Eine Chance bleibt jedoch bestehen, wenn auch nicht aus eigener Kraft.

Der neue Trainer Guðmundur Gudmundsson zeigte sich nach dem ersten Spiel zufrieden, insbesondere mit dem Angriffsspiel der MT Melsungen. Auch die zweite Welle konnte die MT seiner Meinung nach während der 60 Minuten verbessern. Die Abwehrleistung ist aus Sicht des Trainers jedoch zu wechselhaft und dringend verbesserungswürdig. Die Stimmung in der Rothenbach-Halle beschrieb er als sehr gut, genau nach dem Motto der Melsunger: „Spüre die MT in Dir“. Das Publikum stand zu jeder Zeit hinter seiner Mannschaft.

Schade war laut Guðmundur Gudmundsson, dass ein Sieg mit fünf Toren Unterschied, der den Direkteinzug in die nächste Runde bedeutet hätte, am Ende nicht möglich war. Gudmundsson freut sich auf die gemeinsame Arbeit mit der Mannschaft und wird in den folgenden Trainingseinheiten zunächst den Fokus auf die Verbesserung der Abwehrarbeit setzen.

Tore:
Maric 9,Kühn 8, Mikkelsen 5;Lemke 4,Allendorfer 4, Haefner 2, Kunkel 2, Schneider 1

Text: K.H


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