Kassel. Der September war bislang ein guter Monat für die Handballer des Bundesligisten MT Melsungen: vier von fünf Spielen gewonnen und mittlerweile auf Platz vier geklettert.

Damit es ein sehr guter wird, müsste die MT am Donnerstag ab 19 Uhr (Sky) im Schlagerspiel beim Rekordmeister und Titelaspiranten THW Kiel etwas Zählbares mitnehmen.
Wir blicken auf die Situation im Melsunger Lager:

• Das Personal: Als Coach Heiko Grimm am Montagabend zum Training bat, standen ihm lediglich acht Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Michael Allendorf, Tobias Reichmann, Finn Lemke und Michael Müller fehlten erkältungsbedingt, Timm Schneider musste wegen eines lädierten Handgelenks passen und Julius Kühn leidet noch unter den Folgen einer Weisheitszahn-OP. „Ich hoffe, dass bis zum Mittwoch alle wieder dabei sind“, sagt Grimm. Nach einer Übungseinheit am Vormittag soll es dann Richtung Kiel gehen.

• Das bisherige Abschneiden: Einen Monat ist sie inzwischen her, die 23:28-Heimpleite zum Rundenauftakt gegen den SC Magdeburg. Aber vergessen ist sie noch nicht. „Die Niederlage war sehr ärgerlich“, betont Torwart Nebojsa Simic rückblickend. Ärgerlich vor allem deshalb, weil die Nordhessen trotz einer enttäuschenden Vorstellung gar nicht so weit von einem möglichen Teilerfolg entfernt waren. „Es fehlt uns jetzt ein Punkt, um im Soll zu sein“, stellt Grimm fest.

Andererseits lösten sie die Aufgaben gegen die vermeintlich schwächeren Klubs souverän. Vor allem mit dem klaren 34:26-Erfolg in Wetzlar ließen die Melsunger aufhorchen.

• Die sportliche Entwicklung: „Wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen“, erklärt Rechtsaußen Tobias Reichmann. Auch Kreisläufer Felix Danner sieht keinen Grund, sich auf dem aktuellen Tabellenplatz auszuruhen: „Wir haben einige Wochen gebraucht, um in Form zu kommen. Jetzt machen wir es schon recht gut, aber wir haben immer noch Luft nach oben.“

Die Torejagd: Die durchschnittlich meisten Treffer warfen bislang die Magdeburger (mehr als 31 pro Partie). Aber direkt dahinter folgen schon die Melsunger (fast 31). Von der Angriffslust der Melsunger profitiert vor allem Rückraumschütze Julius Kühn. Der Torjäger ist zurzeit mit 38 Erfolgen der zweitbeste Feldtorschütze hinter Magdeburgs überragendem Linksaußen Matthias Musche (46 plus 18 Siebenmeter).

Quelle: HNA

Kategorien: AllgemeinSport

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