Musik und Spiele – FulminantesSaisonfinale auf dem Sensenstein
Vielen Dank für den Bericht an Leif Carl.
(Posted in November 2018 by HellD )
„Was für ein schöner Tag! Am vergangenen Samstag luden die Bashlorettes zumletzten Heimspiel der Saison auf die Jugendburg Sensenstein. Nicht nur wurdezum ersten Mal überhaupt Rollerderby in dieser schönen Location geboten,sondern auch gleich zwei Spiele hintereinander. Und um das Saisonfinale komplettzu machen, gab es zudem noch ein musikalisches Intermezzo von den Interpretenunseres Einfahr-Songs, Dark Vatter!
Zunächst bestritten die diesjährigen Siegerinnen der 3. Bundesliga Süd (undsomit Aufsteigerinnen) Gargörlz Erfurt ein Freundschaftsspiel gegen die Demolition Derby Dolls aus Hannover (2. Bundesliga). Das Spiel der beidenzahlenmäßig gut besetzten Teams geriet schnell zum spannenden Schlagabtausch.Obgleich nur ein Test für das zu erwartende Aufeinandertreffen in der nächstenSaison, bei dem neue Strategien und Spielerinnen auf veränderten Positionenausprobiert werden sollten, wurde bald deutlich, dass beide Teams auf Siegspielten. Erfurt konnte sich schließlich in der zweiten Halbzeit den Punktevorsprung herausspielen und diesen zu einem respektablen 160:120-Gewinngegen die Hannoveranerinnen ausbauen.

Kaum dass der finale Punktestand feststand und das Abklatschen der Spielerinnen nebst Ehrenrunde abgeschlossen war, erklang auch schon der erste Akkord des Einfahr-Songs derBashlorettes. Er gab den Auftakt zum knapp einstündigen Live-Auftritt von Dark Vatter un sinne Combo, die extra für uns und die mittlerweile etwa 100 Gästenebst Gastteams ihren Rock’n’Roll in Kasseläner Mundart vortrugen. Leiderkonnten die Bashlorettes nur kurz mittanzen, da sie sich ja auf ihr folgendesSpiel gegen die Karlsruher rocKArollers vorbereiten mussten. Dieses startete pünktlich mit den Skate-outs der Teams. Bei der Vorstellung der Spielerinnen fiel mindestens dem aufmerksamen Fan auf, dass wir auch dieses Malwieder Unterstützung von drei Gastspielerinnen hatten: Vielen herzlichen Dank an „unsere“ grandiosen Leipzigerinnen Lotta Gold, MC Hemma & So Fearl Ass; ihr seid große Klasse! Außerdem mit dabei war unsere Kami Katze, die ihreinziges Spiel diese Saison mit uns bestritt.
Ansonsten blieb alles beim Alten: Das Spiel wurde zwar gegen Kassel gewertet,aber die Bashlorettes spielen ja auch, um sich weiterzuentwickeln und demheimischen Publikum Derby Action zu bieten! Und genau das geschah die nächsten 2×30 Minuten. Unterstützt vom Heimvorteil, den Trommeln und Hörnern unserer Fankurve und der allgemein guten Stimmung gelang es, den starken Karlsruherinnen die Stirn zu bieten. Gute Walls und ebenso gute Leistungenunserer Jammerinnen sorgten dafür, dass der zu Beginn entstandene massive Punkterückstand verringert werden konnte. Erst in der zweiten Halbzeit konnte Karlsruhe wieder an die stetige, deutliche Vermehrung der Punkte anschließen,nicht zuletzt durch starke Jams von re:belle, die alleine 131 Punkte für ihr Team verbuchen konnte. Der Endstand lautete 236:154 für die Gäste aus Karlsruhe.
Mit den letzten vier Pfiffen endete nicht nur das Spiel, sondern auch unser Exkurs in die 2. Bundesliga, von der wir uns mit einem lachendem und einem weinenden Auge verabschieden. Besonders schwer fällt uns jedoch der Abschied von unser einzigartigen und unersetzlichen Bench Coach und Veteranin von Kassel Rollerderby, Martha Pfahl, die durch Dick und Dünn mit uns gegangen ist und uns wegen ihres Umzugs in südlichere Gefilde ab nächster Saison nicht mehr an der Bench unterstützen kann. Wir werden sie schmerzlich vermissen.

Wir bedanken uns für diesen gelungenen Tag, der bei hervorragendem Essen und netten Gesprächen beendet wurde, bei unserer super Officials-Crew, unseren Gastteams aus Erfurt, Hannover und Karlsruhe, unseren wunderbaren Gastspielerinnen aus Leizpig, bei Dark Vatter unsinner Combo, bei den Helfern von Auditiv, den (glücklicherweise nicht zumEinsatz gekommenen) Sanitätern des ASB Ahnatal, unseren großartigen Fans (!),allen Besuchern und Interessierten und last but not least bei Dirk vom Sensenstein und seinem Team, die uns super unterstützt und grandios beherbergt haben!“

Info: Leif Carl                           © Fotos: M.Kittner

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