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Sensation im Waveriding: Maria Behrens kurz vor Gewinn des größten Surfevent der Welt

Erste Finalteilnahme der 21-jährigen Lübeckerin beim World Cup auf Sylt – Finale voraussichtlich morgen

(Sylt) Was für ein Tag für Maria Behrens aus Lübeck. Die 21-jährige Studentin konnte es selbst kaum fassen. Erst Finalteilnahme auf der PWA Tour und das beim größten Surfevent der Welt auf Sylt vor heimischem Publikum.

„Es hat unfassbar viel Spaß auf dem Wasser gemacht. Ich liebe das Wellenreiten – für mich war es heute perfekt“, sagt Behrens nach dem bislang größten Erfolg ihrer Karriere.

Ob der Lübeckerin, die 2021 U20 Vize-Weltmeisterin geworden ist, sogar der ganz große Wurf gelingt entscheidet sich voraussichtlich morgen im Finale. Den zweiten Platz hat sie in jedem Fall sicher.

Langer Wettkampftag mit vielen Sensationen

Am 8. Veranstaltungstag des schauinsland-reisen Windsurf World Cup auf Sylt spielten die Wetterbedingungen endlich auch für die Wellenreiter mit. In der Königsdisziplin des Windsurfens gingen heute die Frauen an den Start – unter ihnen auch die 20-fache Weltmeisterin Sarah-Quita Offringa (Aruba). Den besten Start des Tages erwischte aber die junge deutsche Maria Behrens (G-209), die es direkt im ersten Duell mit der besten deutschen Windsurferin aktuell – Lina Erpenstein (G-423) – zu tun bekam. Mit einer großartigen Leistung siegte Behrens gegen die favorisierte Erpenstein, mit der sie oft zusammen trainiert. „Ich liebe das Wellenreiten noch mehr als die Sprünge – für mich war es heute perfekt“, sagt Behrens.

Im Halbfinale hatte sie es dann mit Justyna Sniady (POL) zu tun. Die Polin behauptet sich seit einigen Jahren in der Weltspitze, steht regelmäßig in den Top-5. Im letzten Jahr wurde sie sogar Vize-Weltmeisterin. Aber auch das war heute für Maria Behrens kein Problem. Sieüberzeugte auch in diesem Heat die Punktrichter. Es war zwar knapp, aber es reichte zum ersten Finale überhaupt für Behrens.

Im Finale wird sie auf die Französin Marine Hunter treffen, für die es ebenfalls das erste Finale ihrer Karriere sein wird. Sie hatte im Halbfinale überraschend Sarah-Quita Offringa aus dem Wettbewerb genommen.

Das Finale sollte eigentlich direkt auf die Halbfinale folgen, wurde dann aber zum Geduldsspiel. Die beiden Finalistinnen waren am frühen Nachmittag nur wenige Minuten auf dem Wasser als der Heat wegen schlechter Wettkampfbedingungen abgebrochen werden musste. Ein Neustart des Heats war aber den ganzen Nachmittag über nicht möglich, so dass das Finale voraussichtlich am morgigen Samstag ausgetragen wird.

Quelle: PWA World Tour

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