Vor heimischem Publikum will die HSG Bad Wildungen eine gute Leistung gegen den Thüringer HC zeigen

Nach der Niederlage in Buxtehude steht für die Vipers im vorgezogenen Punktspiel am Mittwoch, den 30.01.2019 (ursprünglicher Termin: 02.02.2019), im Grunde ein Spiel, bei dem die Rollen klar verteilt sind. Nichtsdestotrotz will sich das Team von Tessa Bremmer besser präsentieren als zuletzt.

Der Thüringer HC musste zwar mit dem Abgang von Nationaltorhüterin Dinah Eckerle eine Schwächung auf dieser Position hinnehmen, jedoch konnten mit Emily Bölk und Alicia Stolle die zwei größten deutschen Talente im linken und rechten Rückraum verpflichtet werden. Im bisherigen Verlauf der aktuellen Saison wurde der Gast aus Erfurt, der seine Heimspiele in Bad Langensalza austrägt, von vielen Verletzungen geplagt. Aufgrund dessen kam vor kurzem die THC-Spielmacherin Kerstin Wohlbold aus ihrer Babypause zurück. Des Weiteren wurde die in der Bundesliga bekannte Nina Müller nachverpflichtet, die bis Anfang 2018 für die SG BBM Bietigheim spielte und zuletzt in Dänemark bei Randers HK unter Vertrag war. Gegen die Konkurrenz aus Bietigheim musste der THC im Ligaspiel letzten Mittwoch die ersten Minuspunkte hinnehmen und büßte so die Tabellenführung, die nun die Schwäbinnen besetzen, ein. Dieser schmerzenden Niederlage folgte eine weitere am vergangenen Sonntag in der Champions League. Daher werden die Gäste aus Thüringen sicherlich hochmotiviert nach Bad Wildungen reisen, zumal sie den überraschenden Punktverlust in der letzten Spielzeit gegen die Vipers bestimmt nicht vergessen haben.

Vipers-Trainerin Tessa Bremmer ist gewarnt: „Am Mittwoch erwartet uns ein extrem schwieriger Gegner, der nicht nur qualitativ sehr stark besetzt ist, sondern auch mental auf höchstem Niveau agiert. Ich habe großen Respekt davor, wie der Thüringer HC seinen Verletzungssorgen trotzt und immer wieder einen Weg findet, erfolgreich zu sein. Mit der Rückkehr von Kerstin Wohlbold und dem Neuzugang Nina Müller haben sie zwei sehr erfahrene Spielerinnen für ihren Kader gewinnen können, die wieder mehr Ruhe ins Spiel bringen.“

Für die Vipers stand im Training vor allem die mentale Arbeit auf dem Plan. Für Bremmer ist es enorm wichtig, dass ihre Spielerinnen lernen, sich innerhalb des Spiels einer Schwächephase zu entziehen und gemeinsam als Team Lösungen dagegen zu finden. Hierfür fordert die Niederländerin von ihrer Mannschaft mehr Eigenverantwortung.

Am Mittwoch, den 30.01.2019, hoffen die Vipers wieder auf die Unterstützung von den Rängen, die die Nordhessinnen im letzten Heimspiel gegen Bensheim extrem gepusht hatte. Anpfiff in der Ense-Halle Bad Wildungen ist um 19:30 Uhr.


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.