Nach der 26:30-Niederlage befindet sich die HSG in einer unangenehmen Situation.

Schon vor Spielbeginn war klar, dass beide Mannschaften diese Big Points im Abstiegskampf unbedingt gewinnen wollten. Dementsprechend hoch war auch die Anspannung. Die Vipers starteten mit einer offensiven Deckungsvariante in die Partie, um den Gegner von Anfang an unter Druck zu setzen. Jedoch war es vor allem Alicia Soffel auf Seiten der Gäste, die immer wieder die Lücken fand und mit 14 Treffern beste Werferin an diesem Abend war. Nach einer umkämpften Anfangsphase konnten sich die „Meenzer Dynamites“ in der 28. Spielminute erstmals mit drei Toren absetzen. Zur Halbzeit sahen die Zuschauer in einer gut gefüllten Ense-Halle ein 10:13 auf der Anzeigetafel.

Kein Zugriff in der zweiten Halbzeit

Im zweiten Spielabschnitt offenbarten sich immer mehr Lücken in der Vipers-Defenisve. Hinzu kam, dass Nina Kolundzic im Mainzer Tor eine starke Leistung zeigte und die Nordhessinnen regelrecht zur Verzweiflung brachte. So konnten die Gäste ihre Führung weiter ausbauen und sahen sich in der 39. Minute mit sieben Toren in Front. Die Vipers kamen zwar nochmal auf drei Tore heran, konnten den Dynamites aber nicht mehr wirklich gefährlich werden.

Verdienter Sieg für die Gäste

Für Vipers-Trainerin Tessa Bremmer ist der „Sieg für Mainz verdient. Sie waren auf jeder Position besser als wir. Für uns ist das jetzt eine neue Situation, in der wir ganz tief unten drinstecken. Nichtsdestotrotz haben wir in der Hinrunde immer noch die Möglichkeit das ganze wieder hinzubiegen.“
In der kommenden Woche hat Bremmer reichlich Zeit, die Mannschaft auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten, da das nächste Spiel erst am Mittwoch, den 15.01.2020, gegen den Oldenburg stattfindet.


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