Bad Wildungen – Mit der Verpflichtung der Portugiesin Maria Ines Da Silva Pereira vom isländischen Erstligisten Haukar hat Handball-Erstligist HSG Bad Wildungen seine Personalplanungen für die kommende Spielzeit abgeschlossen.

Die Regisseurin, die beim Elften einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben hat, ist die 15. Spielerin des neuen Teams und der fünfte Neuzugang nach den Rückraumspielerinnen Vanessa Magg (Füchse Berlin) und Jana Scheib (SG BBM Bietigheim II), Linksaußen Alina Otto (SV Werder Bremen) und Rechtsaußen Vanessa Plümer (Frankfurter HC).

„Jetzt sind wir mit den Neuen durch“, sagt Tessa Bremmer nach dem Transfer der Spielmacherin, die seit zehn Jahren für die portugiesische Nationalmannschaft spielt.
Mit der 28-Jährigen steht Bremmer nun eine zweite gelernte Spielmacherin neben der Niederländerin Maxime Struijs zur Verfügung. Weil diese sich nach dem Riss der Bizepssehne in ihrem rechten Wurfarm noch im Aufbautraining befindet und noch nicht sicher ist, ob die Ex-Göppingerin zum Saisonstart am 7. September bereits wieder einsatzfähig sein wird, haben sich die Vipers auf der Rückraum Mitte nun abgesichert. So kann Bremmer neben Da Silva Pereira dort vor der Rückkehr von Struijs auch auf die österreichische Rückraumallrounderin Magg bauen, so dass zum Vorbereitungsstart am 1. Juli, dem Ende Juli wieder ein Trainingslager im niederländischen Egmond aan Zee folgt, alle sieben Positionen doppelt besetzt sind. „Wir hatten in den letzten Wochen diverse Spielerinnen zum Probetraining hier, von denen Maria unsere erste Wahl war. Sie hat sich bei ihrem dreitägigen Aufenthalt so wohlgefühlt, dass sie vor ihrer Abreise bereits den Vertrag unterschrieben hat“, sagt Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel.

Dabei entschied sich Bremmer nach intensivem Auswahlprozess auch deshalb für die 1,72 große Meter große Portugiesin, weil diese Erfahrung mitbringt. „Maria hat in verschiedenen Handballsystemen gespielt. Von ihrer bisherigen Erfahrung werden vor allem die jüngeren Spielerinnen profitieren können“, sagt Bremmer, die in der nächsten Saison in Torfrau Manuela Brütsch (35 Jahre), der Halblinken Sabine Heusdens (31) und der Halbrechten Lisa-Maries Preis (28) neben Da Silva Pereira in ihrem nochmals verjüngten Team nur noch auf vier Spielerinnen zurückgreifen kann, die älter als 25 Jahre sind.

„Bad Wildungen ist ein Klub mit Ambitionen und gutem Spirit. Das Team kämpft immer für die besten Ergebnisse“, sagt Da Silva Pereira, die zuletzt vier Jahre in Island spielte, während sie zuvor ein Jahr für den französischen Erstligisten HAC auf Torjagd ging, wohin sie von ihrem Heimatverein Colegio Joao de Barros gewechselt war.


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