Nach 60 Minuten angespannten Handballspiels gab Emily Bolk Deutschland einen Traumstart bei der EHF EURO 2018 mit einem Sieg 33:32 über den Titelverteidiger Norwegen.

Es gab Umsätze, Missverständnisse in der Verteidigung und Pannen im Angriff, aber schließlich bekam Deutschland das Beste von Norwegen, das nach fast vier Jahren ihr erstes Spiel bei der EHF EURO verlor.

Die Titelverteidiger wurden für einen Großteil des Spiels ausgetrickst, da Deutschland dank eines 5:1-Laufs in der zweiten Halbzeit die Führung übernahm und die ersten beiden Punkte in der Gruppe errang.

Praktisch ein volles Haus in Brest kam, um die aktuellen Titelverteidiger gegen Deutschland in ihrem ersten Spiel bei der EHF EURO 2018 zu sehen, aber statt des einseitigen Spiels, das einige vielleicht erwartet hätten, bekamen sie einen Vorgeschmack darauf, wie überraschend Handball manchmal sein kann.

Das Spiel begann gut für Norwegen, das mit 11:8 in Führung ging, nachdem Emilie Arntzen vier Tore in Folge erzielt hatte. Doch vier Spiele später war Deutschland wieder da und schloss das Spiel mit einem eigenen 3:0-Lauf ab.

Die beiden Teams tauschten weiterhin Schläge aus, aber die erfahrenere norwegische Mannschaft hatte einen klaren Kopf in ihrem Kapitän Stine Oftedal, der mit einem Paar großartiger Assists für ihre Teamkollegen dazu beitrug, eine 16:15-Führung in der Pause zu sichern.

Nach der Pause gab es für beide Teams keine Verlangsamung. Beide Seiten hatten in der zweiten Halbzeit zwei Tore in Führung. Mit 25:23 in Führung Deutschlands brachte eine hervorragende Rettung vor der Norwegerin Katrine Lunde in einer persönlichen Situation mit der linken Seite Ina Grossman die Titelverteidigerin wieder zum Leben.

Norwegen kämpfte immer noch darum, das Spiel zu beenden und kämpfte 15 Minuten lang, um 29:29 zu erreichen. Der Druck wuchs auf die unerfahrene deutsche Mannschaft, die mit sechs Spielern ihr Debüt bei der EHF-EM gab.

Doch Deutschland behielt den Mut und wehrte die norwegischen Angriffe ab. Emily Bolk erzielte ihr fünftes Tor, um ihrem Team die Führung in weniger als einer Minute zu überlassen, und Isabell Roch blockierte den Schuss von Marit Jacobsen, um den Sieg zu bestätigen.


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