GRUPPE C

Deutschland hatte einen wackeligen Start, konnte aber trotz einer roten Karte gegen den Debütanten Niederlande einen klaren Sieg..

Unter den Augen von 4.057 Fans war Deutschland in den ersten 15 Minuten völlig dominant und ging dank seiner starken Hinterhof-Schützen und seiner starken Linienspieler mit 10:4 in Führung. Doch ein Elfmeter änderte alles: Der deutsche Kapitän Uwe Gensheimer traf den niederländischen Torwart Bert Ravensbergen ins Gesicht und erhielt in der 16. Minute beim Stand von 10:5 eine direkte Rote Karte.

Von einem Moment auf den anderen verlor Deutschland an Tempo und Selbstvertrauen, während sich die Niederländer in allen Positionen verbesserten. Ein wichtiger Grund für die Verbesserung war Kay Smits, der im zweiten Viertel des Spiels sechs Tore erzielte und in der zweiten Halbzeit ein weiteres.

Die Niederlande waren in der 24. Minute mit 11:12 sogar nahe daran, das Spiel zu drehen. Am Ende stand der deutsche Torhüter Andreas Wolff dem niederländischen Ausgleichstreffer in dieser Periode im Weg.

Trotz des 15:13 Halbzeitvorsprungs fehlte es Deutschland im Angriff noch an Inspiration und Ideen und das Spiel war alles andere als flüssig. Die Niederlande lagen dank einer starken Leistung des Spielmachers Luc Steins, der sechs Tore erzielte und zum Spieler des Spiels gekürt wurde, noch immer hoch und knapp hinter dem Gegner.

Doch dann hatte Wolff, der Held der EHF EURO 2016, genug gesehen. Der Torhüter schloss den Laden – und seine insgesamt 12 Paraden ebneten den Weg für einen komfortableren deutschen Vorstoß Mitte der zweiten Halbzeit. Ein sieben Tore langer, unbeantworteter Lauf der Deutschen zum 29:19 beendete die Hoffnungen der Niederlande auf einen Sieg.

Quelle:EHFEURO2020


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