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Weißrussland machte einen großen Schritt in Richtung Hauptrunde und schlug Serbien im Auftaktspiel mit fünf Toren.

Der weißrussische Cheftrainer Iouri Chevtsov hat ein Torwart-Dilemma, denn er muss sich zwischen Ivan Matskevich und Viachaslau Saldatsenka entscheiden.

Saldatsenka war bei den beiden vorangegangenen EHF EURO-Turnieren 2016 und 2018 unter den 10 besten Torhütern nach dem Sparanteil. Allerdings ist er nicht immer stabil, so dass viele erwarteten, dass Chevtsov diesmal auf Matskevich setzen würde.

Doch der Trainer wählte Saldatsenka für das Eröffnungsspiel aus, und es war eine gute Entscheidung. Der Spieler von CSM Bacau machte 10 Paraden, darunter drei Elfmeterschüsse, und hatte eine 29-prozentige Sparquote, was ihm die Auszeichnung als Spieler des Spiels einbrachte.

Ein weiterer Schlüsselspieler für Weißrussland war Artsem Karalek, denn der Linienspieler von PGE Vive Kielce erzielte neun Tore aus 10 Versuchen.

Beide Mannschaften schnitten zu Beginn des Spiels im Angriff besser ab als in der Verteidigung, was in den ersten 10 Minuten des Spiels zu 13 Toren führte, da Belarus mit 7:6 in Führung ging.

Wenige Minuten später bauten die Weißrussen ihren Vorsprung auf 10:6 aus, doch Serbien gab nicht auf. Die Balkanmannschaft nutzte die mehrfachen Sperren und Abwehrfehler des Rivalen, um mit 13:13 gleichzuziehen, obwohl Belarus in der Pause mit 16:15 in Führung ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zog Serbien mit 18:18 gleich, aber es war das einzige Mal nach der Pause, dass Weißrussland nicht in Führung lag.

Dank Saldatsenkas Paraden und des freizügigen Angriffs konnte die Mannschaft von Chevtsov den Ausgleich erzielen und schließlich zum Fünf-Tor-Sieg ansetzen.

Quelle:EHFEURO2020

Kategorien: AktuellAllgemeinSport

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