Bei der 24. Handball-WM der Frauen geht es für die deutsche Auswahl zum Auftakt gegen Brasilien. Der sieg soll über die Mannschaftsleistung kommen.

Endlich geht es los für die deutschen Damen. Zum Auftakt bekommt es die DHB-Auswahl in Yamaga mit Brasilien zu tun. Für dieses Turnier vertraut Bundestrainer Henk Groener auf bewährte Kräfte, die bereits Erfahrungen im DHB-Team sammeln konnten.

“Wir sind mit der Mannschaft bei der EM einen guten ersten Entwicklungsschritt bei einem Großturnier gegangen. Durch die Kontinuität im Kader in den vergangenen Monaten wollen wir bei der WM in Japan weiter zusammenwachsen und uns die Teilnahme an einem Olympia-Qualifikationsturnier erarbeiten”, sagte Groener. Um das sicher zu schaffen, muss der EM-Zehnte bei der WM eine Platzierung unter den ersten Sieben erreichen.

Mannschaftliche Geschlossenheit als große Stärke

Um dieses Ziel zu erreichen setzt das Team vom ersten Spiel an auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. “Ich denke, dass wir auf jeden Fall über die Mannschaft kommen und breit aufgestellt sind”, sieht Alicia Stolle darin die große Stärke und fügt hinzu: “Wir haben vielleicht nicht die Starspielerinnen wie andere Nationen, sondern kommen mehr über die mannschaftliche Geschlossenheit.”

Auch Shenia Minevskaja empfindet das als die große Stärke und ist fest von der Mannschaft überzeugt. “Wir haben eine sehr arbeitsfreudige Mannschaft, die auf dem Feld hundertprozentig Gas gibt, kämpft, beißt und alles dafür gibt, um einen Sieg einzufahren.”
Dieser absolute Wille wird gegen Brasilien bereits zum Auftakt gefordert sein. Die Südamerikanerinnen sind alles andere als Laufkundschaft. 2013 feierten sie in einem packenden Finale gegen Serbien ihren ersten und bislang einzigen WM-Titel.

Quelle: Sport1

Kategorien: Allgemein

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