Beide Mannschaften tasten sich anfangs ab und nach dem 1:1 in der 6.Minute machte Kirchhof anschließend im Angriff zu viele Fehler die der VfL Waiblingen nutzte und mit 1:5 (8.) und 4:10 (17.) die SG überrannt. Auch der Doppelschlag von Diana Sabljak zum 8:11 und Danique Boonkamp zum 10:12 konnten nicht über die Angriffsprobleme von Kirchhof hinwegtäuschen. Angesichts einer schwachen ersten Hälfte war Kirchhof mit dem Pausenergebnis 12:15 noch gut bedient.

Trainer Christian Denk brachte nach dem Wechsel durchweg eine siebte Feldspielerin und ließ Michelle Urbicht die wurfgewaltige Lea Gruber rausnehmen. Ein paar erfolgreiche Tempogegenstöße einer von Laura Nolte standen weiteren Fehlern der SG beim Fünf gegen Fünf gegenüber. Es schlichen sich immer wieder  Fehler im Angriff und in der Abwehr ein die es schwer machten an den VfL heran zu kommen.   

Beim 16:21 (39) fragte man sich ob es das gewesen war, aber Kirchhof kämpfte nach dem Einwechseln in der 43.Minute von Alena Breiding die mit ihren vier Treffern zum 18:21 (44.) 19:22 (45.), 20:22 (47.) und 22:23 (50.) – 100% Trefferquote, schöpfte die SG wieder Hoffnung nach der zähen Aufholjagt gegen den VfL Waiblingen noch vollenden zu können.

VfL-Coach Nicolaj Andersson, der sein Team auf alles, was der Gegner unternahm, vorbereitet hatte in der Auszeit holte er die entsprechenden Anweisungen nach, ließ seinen Mittelblock offensiver gegen Alena Breiding agieren. Das wirkte. Und auch wenn die 22-Jährige schließlich noch zum 23:24 traf (53.), machten danach Vanessa Nagler und Hanna Hojczyk (2) alles klar für den Gast, der mit 29:26 die zwei Punkte mit nach Hause nahm.

 


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