Die MT Melsungen feierte am Donnerstagabend einen 27:22 (14:11)-Erfolg bei den Eulen Ludwigshafen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde erarbeitete sich das Team von Heiko Grimm einen Vorsprung, den es bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gab. Die Eulen betrieben am Ende noch etwas Ergebniskosmetik, sodass sich der Endstand im Rahmen hielt.

Die MT Melsungen legte bei den Eulen einen Blitzstart hin und führte schnell mit 2:0 (3.) in Front. Die Gastgeber konterten jedoch umgehend, sodass der Spielstand schnell wieder ausgeglichen war (2:2, 5.). In den folgenden Minuten konnte der Tabellenletzte seinerseits die Führung erobern: Gunnar Dietrich netzte zum 5:3 (10.) ein.

Ein Grund für diese Zwei-Tore-Führung war die Leistung der Keeper: Zunächst parierte der extra eingewechselte Stefan Hanemann einen Siebenmeter, dann verbuchte der zwischen die Pfosten zurückgekehrte Matej Asanin eine Glanztat für sich. Kurz darauf wehrte er einen weiteren Wurf der Nordhessen ab.

Die MT kämpfte sich jedoch wieder in die Partie und vermied einfache Fehler im Angriff. Das wurde belohnt: Dimitri Ignatow glich zum 8:8 (19.) aus, Marino Maric ließ das 9:8 (20.) für die Gäste folgen. Nun waren es die Eulen, die Chancen ausließen: Nebojsa Simic parierte einen Strafwurf von Pascal Durak und Ignatow erhöhte auf 10:8 (22.). Statt dem Ausgleich stand so also ein Zwei-Tore-Rückstand auf der Anzeigentafel.

Die Melsunger behaupteten ihren Vorsprung in den folgenden Minuten. Ein Faktor dafür war Simic, der noch einige Bälle für sich verbuchen konnte; ein anderer Faktor die Fehlerquote der Gastgeber. Die MT kam so ins Tempospiel und erzielte einfache Tore – wie das 12:9 (25.), das Abwehrchef Finn Lemke per Gegenstoß erzielte.


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