Gegen Oldenburg kann die HSG Bad Wildungen an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen
Schon im Vorfeld der Partie war die Anspannung zu spüren: Die Hausherrinnen wollten unbedingt die Punkte in Bad Wildungen behalten und dadurch am Tabellennachbarn Oldenburg vorbeiziehen.

Dass die Gäste dem einiges entgegenzusetzen hatten, spiegelte der spannende Spielverlauf über 60 Minuten wieder. Trotzdem waren es die Vipers, die ab der 5. Minute immer wieder vorlegten. In der Anfangsphase war es allen voran mal wieder Sabine Heusdens, die von der Oldenburger Abwehr kaum zu stoppen war.

Hinzu kam, dass Sina Ritter ebenfalls glänzend aufgelegt war und durch ihr dynamisches 1:1-Verhalten die Lücken in der gegnerischen Abwehr immer wieder auszunutzen wusste. In der 15. Minute konnten die Nordhessinnen erstmals durch Annika Ingenpaß mit drei Toren davonziehen. Nach einem Time-Out der Gäste-Trainer drohte das Spiel jedoch zu kippen.

Den Vipers unterliefen nun ein paar unnötige Fehler, sodass die Grün-Weißen aus dem Norden beim Stand von 12:13 in der 21. Minute das Spiel wieder gedreht hatten.

Mit ihrem unbändigen Willen hielten die Südwaldeckerinnen dem Druck jedoch stand und konnten sich bis zum Pausenpfiff wieder ein zwei-Tore-Polster verschaffen.

Absolut geschlossene Mannschaftsleistung

Hälfte zwei versprach von Anfang an nicht weniger Spannung als der erste Durchgang: Die Vipers schafften es zwar immer wieder vorzulegen, der Gast aus Oldenburg ließ sich aber keineswegs abschütteln.

Im Gegenteil: der VfL konnte bis zur 52. Minute stets ausgleichen. Im gesamten Spielverlauf wurden beide Mannschaften mit viele Zeitstrafen belegt. Die Gäste versuchten mit personenbezogenen Deckungen den Angriffsmotor der Vipers ins Stocken zu bringen. Die heimische Offensive fand jedoch meist trotzdem durch viel Bewegung,

Zug zum Tor und ein gutes Kreisläuferspiel die passenden Mittel und Wege, um das Runde ins Eckige zu befördern. Davon war auch Vipers-Trainerin Tessa Bremmer beeindruckt: „Es war eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung.

Alle Spielerinnen sind mit vollem Einsatz in die Lücken und haben so Platz für ihre Mitspielerinnen geschaffen. Davon haben vor allem Sabine Heusdens und Sina Ritter profitiert.“

Gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben

Durch diesen Sieg und die neue Platzierung in der Tabelle wollen die Vipers das gute Gefühl mit in die nächsten Spiele gegen Nellingen und Bensheim nehmen und so einen erfolgreichen Saison-Endspurt abliefern.


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