5/6 PLATZIERUNGSSPIEL

Der zweite Spieltag in der Stockholmer Tele2-Arena wurde mit einem engen Wettbewerb eröffnet, dessen Ausgang in den letzten Minuten entschieden wurde. Mit dem 29:27-Sieg sicherte sich Deutschland den fünften Platz in der Endabrechnung und Portugal den sechsten.

Portugal wurde bereits vor der EHF-EURO ihr bisher bestes Ergebnis zugesichert, bevor sie gegen Deutschland antraten, wobei ihre bisherige Bestmarke ein siebter Platz im Jahr 2000 war. Deutschland, das die Trophäe zweimal gewonnen hat, war zumindest sicher, dass es bei der letzten EURO in Kroatien, bei der es als Titelverteidiger antrat, den letzten Platz schlagen würde, bevor es nach einem enttäuschenden frühen Ausscheiden das letzte Wochenende verpasste.

Am Ende entschied ein 4:1-Auszug aus Deutschland in den letzten 10 Minuten das Spiel zu ihren Gunsten.

Mit 11 Paraden war der deutsche Torhüter Andreas Wolff bis zu seiner Ablösung im letzten Viertel der klare Spitzenreiter seiner Mannschaft. Der MVP der EHF EURO 2016 war zu Beginn besonders stark, denn vier Paraden von neun Schüssen in den ersten 15 Minuten verhalfen Deutschland zu einem frühen Vorsprung zum 8:7.

Im zweiten Drittel erzielte Wolff auch zwei Ferntore, als Portugal sein Markenzeichen, das normalerweise so effektiv ist, sieben gegen sechs spielte. Doch Portugal schien es an einer gewissen Kraft zu mangeln, die den schnellen Wechsel zu sechs Feldspielern und Alfredo Quintana zurück ins Tor verhinderte, was zu einigen Fehlern führte.

Nach seiner herausragenden Leistung bei der EURO hatte Quintana zu Beginn der Partie Probleme, doch nach der 10-Minuten-Marke begann er zu retten und beendete die Partie mit insgesamt 12 Treffern.

Als Quintana ins Spiel kam, konnte Portugal näher an der Partie bleiben. Deutschland ging fünf Minuten nach Beginn des zweiten Drittels dank Wolffs erstem Fernkampf mit 18:15 in Führung. Doch trotz der wenigen Pannen, als man Tore zuließ, wurde Portugals Sieben-gegen-Sechs-Taktik belohnt, als man 14 Minuten vor dem Ende durch ein Tor von Alexis Borges zum ersten Mal in der Partie mit 24:23 in Führung ging.

Obwohl er nicht viele Paraden erzielte, diente der Einsatz von Torhüter Johannes Bitter als Inspiration für Deutschland, um den Schwung Portugals zu stoppen. Sie ermöglichten es Portugal, mit einem Vorsprung von zwei Toren davonzuziehen, bevor es wieder auf das Niveau zurückkehrte.

Als Bitter in der 53. Minute einen Elfmeter verwandelte, hielt er das Tor bei 26:26 fest, und von dort aus nahm Deutschland den Schwung zum Sieg.

Quelle:EhfEuro2020


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