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In einem intensiven Spiel schlug Norwegen Frankreich und buchte sein Ticket für die Hauptrunde

Was in der ersten Hälfte dieses Spiels an technischer Präzision fehlte, machte sie mit enormer Intensität wett. Schon von der Tribüne aus konnte man die Kraft hinter jedem Kontakt spüren. Und unter diesen Bedingungen erwies sich Sander Sagosen als ein verdammter Superhirn.

Der norwegische Innenverteidiger erzielte in den ersten 16 Spielminuten fünf Treffer und war der Schlüssel für seine Mannschaft, die nach einem Pass von Kristian Björnsen (8:5) einen frühen Dreier-Torvorteil durch ein Flugtor erzielte.

Frankreich war noch nicht bereit, die Niederlage einzugestehen. Vincent Gerard war zwischen den Pfosten entscheidend und dank seiner Paraden und der Tore von Ludovic Fabregas blieben sie in Kontakt und gingen in der 24. Minute in Führung.

Im weiteren Spielverlauf spielten die beiden Mannschaften auf gleicher Höhe und in der Pause führte Frankreich mit einem Tor (15:14).

Obwohl der Meister der EHF EURO 2014 irgendwann einen Vorsprung von drei Toren herausholte, schien Norwegen nie kurz vor der Pause zu stehen, sondern ruhig und konzentriert zu bleiben.

Mit dem nahenden Ende des Spiels nahm das Gewicht jedes einzelnen Balls zu. Doch Norwegen blieb standhaft, obwohl Nedim Remili endlich den Weg ins norwegische Netz fand.

Nachdem Sander Sagosen drei Minuten vor Schluss Norwegen erneut mit drei Toren in Führung ging, konnten die 8.532 Zuschauer im Trondheim Spektrum die Qualifikation ihrer Mannschaft für die Hauptrunde feiern.

Quelle:EhfEuro2020

Kategorien: AktuellAllgemeinSport

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