Einen spannenden Fight zeigten die Füchse Berlin und die MT Melsungen in der Berliner Max-Schmeling-Halle mit dem besseren Ende beim 26:24 (15:11) für die MT Melsungen. Vor allem die Einwechslung von Petr Stochl machte sich auf Seiten der Berliner bezahlt. Vor allem im zweiten Durchgang kaufte er den Gegnern immer wieder den Schneid ab und hielt die Partie lange Zeit offen, auch wenn es am Ende nicht zum Sieg für die Füchse reichte. Die erfolgreichsten Werfer ihrer Teams waren Tobias Reichmann mit acht Treffern für Melsungen und Hans Lindberg mit zehn Treffern für die Füchse Berlin.

In der Berliner Max-Schmeling-Halle kam es zum Duell der Tabellennachbarn zwischen den Füchsen Berlin und der MT Melsungen. Beide Teams haben mit verletzten Spielern zu kämpfen. Velimir Petkovic brachte Simak, Holm und Gliese im Rückraum, die ersten Würfe fanden allerdings nicht ihren Weg ins Tor und so ging Melsungen nach den Treffern von Lemke und Pavlovic zunächst in Führung.

Als es den Berlinern besser gelang gegen die gute Deckung von Melsungen in die Tiefe zu gehen, holten die Hauptstadthandballer einige Siebenmeter heraus. Hans Lindberg zeigte sich treffsicher, verwandelte alle drei Siebenmeter und sorgte beim 3:2 in der zehnten Minute für die erste Füchse-Führung. Allendorf glich jedoch direkt wieder aus und trotz Unterzahl nach der Zeitstrafe gegen Birkefeldt nutzten die Gäste ihre Chancen besser, blieben ruhig und erarbeiten sich ein 3:5.

Bei den Füchsen bekam Lennart Gliese von Beginn an viel Einsatzzeit und agierte im rechten Rückraum. Das Füchse-Talent traf aus dem Rückraum zum 4:5 (14.). Kurz darauf glich Simak aus. Die Berliner leisteten sich dann allerdings einige Abwehrfehler und so konnte Melsungen beim 5:8 auf drei Tore davonziehen. Petkovic entschied sich für das Time-Out. Marsenic war daraufhin auch erfolgreich. Zudem brachte Petkovic Petr Stochl im Berliner Tor, der damit auch im heimischen Fuchsbau sein Comeback feierte.

Die MT behielt das Ruder in der Hand. Allendorf machte das 6:9 und später traf Maric zum 7:11. Nach dem verwandelten Siebenmeter durch Hans Lindberg zum 8:11 zog auch Heiko Grimm in der 22. Minute die grüne Karte. Petkovic ließ nun eine 5:1-Abwehr mit Elisson auf der Spitze spielen. Dennoch machte Finn Lemke die nächsten beiden Tore und so lag Melsungen beim 8:13 mit fünf Toren vorn. Reichmann legte per Siebenmeter das 8:14 nach. Die Berliner gaben allerdings nicht auf. Stochl zeigte wichtige Paraden und in Überzahl verkürzten die Berlin. Nach einer Doppelparade von Stochl und dem Treffer ins leere Tor durch Elisson betrug der Rückstand drei Tore. Beim 11:15 ging es kurz darauf in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff trafen zunächst die Gäste. Doch dank der starken Paraden von Petr Stochl blieben die Berliner auch trotz Zeitstrafe gegen Gojun dran und Simak verkürzte zum 14:17 (36.). Erneut Simak und Marsenic nutzten die Überzahl der Gastgeber und beim 16:18 (39.) gab es das Time-Out auf Seiten von Melsungen. Marsenic bekam eine Zeitstrafe, Lemke spielte den Ball zu Reichmann und der traf.

Hans Lindberg verwandelte den nächsten Siebenmeter und so blieben die Berliner auf zwei Tore dran. Nach der Zeitstrafe gegen Philipp Müller parierte Stochl den nächsten Wurf, schickte Lindberg auf die Reise und der sorgte für den Anschluss. Der Fuchsbau tobte nun: Wieder Stochl, ein guter Angriff und Marsenic markierte das 20:20. Zwei unglückliche Unkonzentriertheiten, die nächste Zeitstrafe und damit die rote Karte gegen Marsenic und Melsungen hatte die Möglichkeit zu enteilen und machten auch das 20:23 (49.).

Die Berliner gaben dennoch nicht auf Holm traf, Stochl parierte. Philipp Müller sah nach einem bösen Foul an Frederik Simak die direkte rote Karte, Hans Lindeberg verwandelte den Siebenmeter und die Füchse waren beim 22:23 (53.) wieder dran. Koch legte den Ausgleich nach. Es ging hin und her und die Spannung war in der ganzen Halle spürbar. Beim 23:25 durch Lasse Mikkelsen in der 57. Minute schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Petkovic zog noch einmal die grüne Karte und brachte den zusätzlichen Feldspieler – jedoch ohne Erfolg. Die MT Melsungen jubelte am Ende über einen 26:24-Sieg.

 


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