GRUPPE I

Der Titelverteidiger muss alles geben, um Österreich in einem Spiel voller Emotionen zu verlassen, aber jetzt braucht er nur noch einen Punkt mehr, um sein Ticket nach Stockholm zu buchen.

Die Fans in der ausverkauften Stadthalle erlebten eine extrem feurige, rasante erste Halbzeit mit 33 Toren, sieben Führungswechseln und einer Roten Karte gegen Lukas Herburger nach einem Foul gegen Raul Entrerrios und einem Video-Replay.

Nach vier Siegen in Folge bei der EHF EURO 2020 startete Spanien voller Selbstvertrauen, doch mit der Unterstützung seiner Fans konnte Österreich schon früh zurückkommen und nach einem 5:8 Anfangsrückstand mit 10:9 in Führung gehen.

Obwohl die beiden Torhüter Rodrigo Corrales und Thomas Eichberger generell herausragend waren, waren die ersten 30 Minuten ein Torerfolg. Beide Mannschaften setzten auf schnelle Pausen durch Sebastian Frimmel und Aitor Arino – die beide vier Tore vor der Pause erzielten – und auf hohes Tempo.

Während es den Spaniern gelang, den EHF EURO 2020-Torschützenkönig Nikola Bilyk, der nur drei Tore erzielte, zu stoppen, waren Janko Bozovic und Gerald Zeiner Feuer und Flamme. Doch nach jedem Tor für die Gastgeber schlug Spanien zurück – und lag nach der ersten Halbzeit mit 17:16 in Führung.

Als Jorge “die Maschine” Maqueda nach der Pause seine Motoren wieder startete, schoss Spanien zum 23:19 vor, konnte aber dennoch den Atem der Österreicher im Nacken spüren.

Die Gastgeber kämpften zurück, aber Spanien war zu stark für sie, da Corrales wieder auf der Strecke war und der Titelverteidiger von der besseren Bank und der stärkeren Rotation profitierte.

Mit seinem sechsten Treffer entschied Maqueda schließlich sieben Minuten vor Schluss um 27:22 Uhr den hart erkämpften Sieg.

Ribera lobte die Art und Weise, wie Österreich gespielt hat, und fügte hinzu: “Die erste Halbzeit war von beiden Seiten verrückt und wir hatten Glück, dass wir in der Pause mit einem Tor in Führung lagen. Wir haben in der Abwehr wirklich gekämpft und Österreich viele leichte Tore ermöglicht.

“Die zweite Halbzeit war anders. Wir haben unseren Rhythmus gefunden, unsere 5-1-Abwehr war stark und unser Angriff war viel effizienter. Mit diesen beiden wichtigen Punkten sind wir sehr zufrieden”, sagte er.

Quelle: EhfEuro2020


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