GRUPPE B RÜCKBLICK: Eine spannende Begegnung zwischen Spanien und Schweden endete mit einem 23: 23-Unentschieden, das Spanien den ersten Punkt einbrachte und Schweden in die Hauptrunde führte

Der Zusammenstoß zwischen Spanien und Schweden lieferte viel Drama. Foto © Uros Hocevar / kolektiff

Der Zusammenstoß zwischen Spanien und Schweden lieferte viel Drama.
Ein spannendes Duell beendete die zweite Runde der Gruppe B bei der EHF EURO 2020 für Frauen. Das Spiel endete mit einem Unentschieden von 23:23, um Spanien den ersten Tabellenpunkt zu sichern und Schweden auf drei zu bringen.

Das letzte Mal, als Spanien und Schweden sich bei der Weltmeisterschaft 2019 in einem offiziellen Spiel trafen, endete es unentschieden, so dass die enge Begegnung nicht unerwartet war. Insgesamt ist es das vierte Unentschieden in offiziellen Spielen zwischen den Mannschaften und das erste bei der EHF EURO.

GRUPPE B

Spanien gegen Schweden 23:23 (13:10)

Spanien führte den größten Teil der ersten Halbzeit durch, abgesehen von einer kurzen Zeit vor der 10-Minuten-Marke, in der ein unbeantworteter 4: 0-Lauf aus Schweden einen 6: 3-Vorteil brachte
Spanien gewann in der 15. Minute die Oberhand zurück und erzielte zur Halbzeit einen Vorsprung von drei Toren
Spaniens starkes Defensivsystem zeigte sich in einer Weise, wie es in Runde 1 nicht gegen Russland war, unterstützt durch ein großes Spiel von Torhüterin Silvia Navarro, die in der ersten Halbzeit fast 50 Prozent schwebte. Sie machte insgesamt 15 Paraden und wurde zur Spielerin des Spiels ernannt
Melissa Petrén stach für Schweden hervor, betrat das Spielfeld nur zum Angriff, führte die Offensive als Spielmacherin an und erzielte acht Tore
Nach einem Rückstand zur Halbzeit kam Schweden in der 43. Minute (18:18 Uhr) zum Ausgleich zurück, und von dort konnte sich keine Seite zurückziehen, um den Sieg zu holen

Eine Torwart-Achterbahn

Sowohl Schweden als auch Spanien hatten bisher sehr unterschiedliche Torwartleistungen.

Am Samstagabend war Silvia Navarro in ihrer besten Form für Spanien, aber das war beim Auftakt nicht der Fall. Der langjährige Nationalspieler, der Teil von vier von fünf spanischen Medaillengewinnen bei internationalen Wettbewerben war, stoppte fünf Schüsse gegen Russland – unvergleichlich mit der spektakulären Show gegen Schweden.

Für Schweden startete Jessica Ryde nach einer hervorragenden zweiten Halbzeit gegen die Tschechische Republik in Runde 1 gegen Spanien – sieben Paraden mit 41 Prozent. Aber sie stoppte nur drei Schüsse gegen die ‘Guerreras’, bevor Filippa Idéhn eintrat und fünf aufzeichnete.

geschrieben von Courtney Gahan / jh, Foto © Uros Hocevar / kolektiff


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