Die HSG Bad Wildungen Vipers haben das letzte Bundesliga-Spiel vor der EM-Pause gegen die Wildcats aus Halle-Neustadt mehr als deutlich für sich entscheiden können. Das Team von Trainerin Tessa Bremmer gewann mit 32:19-Toren und geht nun mit 10:8 Punkten und Tabellenplatz 8 in die Nationalmannschaftspause.

Nach einem hart umkämpften Beginn schaffte es zunächst keines der beiden Teams sich abzusetzen (3:3 nach 10 Minuten). Auch im weiteren Verlauf schenkten sich die Mannschaften nichts und Halle glich in der 24. Minute zum 8:8 aus. Erst dann legten die Vipers den Turbo ein: Durch eine stabile Abwehr und einen geduldigen Angriff schafften sie erstmals die deutliche Führung und gingen 13:9 in die Halbzeitpause.

Kurz ausgeruht kamen die Nordhessinnen besser denn je aus der Halbzeit und überrannten die Wildcats, sodass es bereits 17:10 nach nur 34 Minuten stand. Auch auf Torfrau Lea Schüpbach war in dieser Phase großer Verlass. Nach 48 Minuten schafften es die Vipers erstmals mit 10 Toren zu führen, welche durch die starke Abwehr und die schnellen Gegentore möglich wurden.
Auch die eingewechselten Spielerinnen von der Bank konnten sich nahtlos einfügen und der Sieg war zu keiner Zeit mehr gefährdet. Mit dem Schlusspfiff stand es am Ende 32:19 für die Vipers – hochverdient dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Dass das Endergebnis dann doch so hoch ausfiel, war auch für Trainerin Tessa Bremmer eine Überraschung: „Dass wir das Spiel so deutlich für uns gewinnen konnten, war eine Überraschung. Die Mannschaft hat von Anfang an die taktischen Vorgaben und diese in den schnellen Angriff umgesetzt.“

Für die Vipers geht es in ein paar Tagen nun in die wohlverdiente Pause, bevor dann im Dezember die nächste Vorbereitungsphase wieder auf dem Programm steht. „Wir sind sehr stolz, dass die Mannschaft in den letzten Wochen und Monaten diese Entwicklung durchlaufen hat und wir mit diesem Sieg ein deutliches Ausrufezeichen setzen konnten. Kompliment an Team und Trainerin – und ein ausdrückliches Dankeschön an alle Unterstützer, die uns in diesen herausfordernden Zeiten den Fokus auf das sportliche erst ermöglicht haben“, zieht Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel das Fazit zur ersten Phase der laufenden Bundesligasaison.

Quelle:HSG Bad Wildungen Vipers


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